Mietvertrag vorlage kostenlos vermieter

Die jeweilige Ausgestaltung kann jedoch stark variieren. Hier erklären wir Ihnen, welche Punkte ein Mietvertrag zwingend enthalten muss, was individuell verhandelbar ist und welche Regelungen bei einer Kündigung gelten. In Deutschland ist gleich eine ganze Reihe Paragraphen des Bürgerlichen Gesetzbuches für das Mietrecht relevant. Dabei ist der Grundtenor der Paragraphen: Im Zweifel für den Mieter. Gerade Vermieter sind also darauf angewiesen, die ihnen zustehenden Gestaltungsfreiheiten auch zu nutzen, denn wurde ein Thema, zum Beispiel die Nebenkostenabrechnung, nicht vertraglich festgehalten, gelten automatisch die Bestimmungen des BGB. Tipp: Wenn Sie das erste Mal vermieten oder sich generell nicht mit der aktuellen Rechtsprechung auskennen, verbinden wir Sie gerne mit einem fachkundigen Makler aus unserem Netzwerk, der auch die Mietvertragsgestaltung für Sie übernimmt. Um ein solches respektvolles Miteinander zu ermöglichen, darf keine der beiden Seiten im Mietvertrag übervorteilt werden. Die folgenden Klauseln können sehr mieter- oder sehr vermieterfreundlich gestaltet werden. Am besten ist es jedoch, den goldenen Mittelweg zu finden. Betriebskosten individuell abrechnen Für Vermieter am bequemsten, für Mieter jedoch völlig unakzeptabel: Die Berechnung der Betriebskosten als Pauschale. Bei dieser Variante zahlt der Mieter jeden Monat den Betrag x als Vorauszahlung für Wasser, Strom, Heizung und eventuelle Hausmeisterservices, bekommt am Jahresende jedoch keine individuelle Verbrauchsabrechnung. Dadurch kann der Mieter auch keine Rückzahlungen fordern, wenn seine Vorauszahlungen insgesamt über seinem Verbrauch lagen. Kurz: Eine Betriebskostenpauschale ist vollkommen intransparent und führt auf kurz oder lang zu dicker Luft. Dennoch ist es wichtig, dass die Frage der Betriebskosten im Mietvertrag geregelt wird. Fehlt dieser Punkt, muss laut BGB der Vermieter alleine für die Betriebskosten aufkommen, obwohl es der Mieter ist, der die Kosten verursacht hat. Kündigungsrecht der heutigen Zeit anpassen Vermieter sind generell an mietvertrag vorlage kostenlos vermieter möglichst langen Mietverhältnis interessiert, denn häufige Mieterwechsel kosten Zeit, Geld und Nerven. Dennoch sollten Vermieter keinen Kündigungsverzicht im Mietvertrag festsetzen. Diese Klausel verbietet dem Mieter, auf eine bestimmte Zeit meist ein bis vier Jahre den Mietvertrag zu kündigen. Hat ein Mieter sich darauf eingelassen und muss nun trotzdem vor Ablauf des Kündigungsverzichts ausziehen, kann der Vermieter auf der fortlaufenden Mietzahlung bestehen. Dabei sind die Gründe für den Auszug irrelevant: Auch Jobverlust, Scheidung oder eine plötzliche Pflegebedürftigkeit der Eltern können den Vermieter lediglich persönlich zum Einlenken bringen, rechtlich aber nicht. Da die Zeiten vorbei sind, als man sein gesamtes Leben in einer Stadt blieb und in ein und demselben Unternehmen arbeitete, sollten Mieter einen Kündigungsverzicht aus dem Vertrag streichen lassen. Staffelmiete — Fluch oder Segen? Sieht der Mietvertrag eine Staffelmiete vor, kommt es maximal einmal pro Jahr zu einer festgelegten Mieterhöhung. Tut es das nicht, gerät der Mieter früher oder später in ernste finanzielle Schwierigkeiten. Gibt es eine Staffelmiete, ist der Mieter also vor anderen Erhöhungen sicher.