Künstliche befruchtung unter 25 kostenübernahme

Erstattet die PKV die Kosten für eine künstliche Befruchtung? Januar Versicherungsschutz Adobe Stock: koya Paare mit Kinderwunsch finden in Deutschland einen wahren Flickenteppich vor: Ob und in welcher Höhe sie finanzielle Hilfen bei Kinderwunsch-Behandlungen erhalten, hängt nicht nur davon ab, in welchem Bundesland sie künstliche befruchtung unter 25 kostenübernahme. Was leistet die Gesetzliche Krankenversicherung für die künstliche Befruchtung? Die Gesetzliche Krankenversicherung übernimmt nur 50 Prozent der Kosten für die künstliche Befruchtung, und das auch nur bei verheirateten Paaren. Dabei gilt in der GKV das Körperprinzip: Eine Krankenkasse übernimmt nur Kosten, die bei Behandlungen am Körper ihrer eigenen Versicherten anfallen. Kosten, die am Körper der Partner entstehen, finanziert die Kasse nicht, sofern die Ehepartner nicht bei derselben Kasse versichert sind. Was ist mit den restlichen Kosten der künstlichen Befruchtung? Für die restlichen Kosten einer künstlichen Befruchtung können Paare mit Kinderwunsch unter Umständen gemeinsame Zuschüsse vom Bund und ihrem Bundesland erhalten. Der Bund macht seine Hilfen dabei von der Bedingung abhängig, dass sich das jeweilige Land mit einem eigenen Landesförderprogramm beteiligt. Das ist bisher in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Hessen der Fall. Einige Bundesländer bezuschussen dabei auch mehr Befruchtungs-Versuche als nur die ersten drei. In diesem Fall gibt es aber ab dem vierten Versuch keinen Zuschuss der GKV mehr, sodass ein hoher Eigenanteil für das Paar mit Kinderwunsch zu zahlen bleibt. Dagegen sind die Regelungen in der PKV deutlich liberaler. Was leistet die Private Krankenversicherung bei Kinderlosigkeit? In welchem Umfang die Private Krankenversicherung die Kosten für die künstliche Befruchtung übernimmt, ist zwar tarifabhängig, viele Tarife sehen allerdings die Übernahme von Prozent der Kosten für die künstliche Befruchtung vor. Anders als in der GKV leistet die PKV in der Regel auch für unverheiratete Paare, wobei diese Frage bisher noch nicht höchstrichterlich entschieden worden ist. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes ist die künstliche Befruchtung eine medizinisch notwendige Heilbehandlung, für welche die Private Krankenversicherung grundsätzlich in der Leistungspflicht steht. Zwar sei nicht die Kinderlosigkeit als Krankheit zu qualifizieren, wohl aber deren organische Ursache, d. Anders als in der GKV gilt in der PKV das Verursacherprinzip. In diesem Fall würde die private Krankenversicherung das Gesamtpaket der Kosten also auch Kosten, die beim anderen Partner entstehen übernehmen. Es wird empfohlen, dass der gesetzlich versicherte Partner zunächst seine gegenüber seiner Krankenkasse bestehenden Leistungsansprüche geltend macht. Sofern keine Einschränkungen durch die Versicherungsbedingungen des jeweiligen Tarifs bestehen, gibt es in der PKV keine Deckelung der Höhe der übernommenen Kosten. Die Versicherung würde dann bis zu Prozent der Kosten der künstlichen Befruchtung tragen. Für das Paar fallen in der PKV dann grundsätzlich keine Eigenanteile an. Spielen Altersgrenzen in der PKV eine Rolle bei der künstlichen Befruchtung?