3 mm winterreifen
Um sicheres Fahren zu gewährleisten gibt es eine gesetzliche Mindestprofiltiefe. Organisationen, wie der ADAC, empfehlen jedoch etwas anderes… Erfahren Sie im nachfolgenden Ratgeber, wie Sie das Profil Ihrer Reifen richtig messen und ab wann ein Wechsel der Reifen nötig wird. Was ist die Mindestprofiltiefe bei Reifen? Es ist gesetzlich vorgeschrieben, ab wie vielen Millimetern Profiltiefe ein Wechsel der Reifen zwingend notwendig ist. Um eine übergreifende Einheitlichkeit zu schaffen, gelten die Vorgaben im gesamten europäischen Raum. Zum Vergleich: Neue Reifen haben je nach Hersteller und Art eine Profiltiefe von 6 bis 8 mm. Vielmehr werden folgende Werte als Profiltiefe für Ihre Autoreifen angeraten: Empfohlene Mindestprofiltiefe Sommerreifen: 3 Millimeter Empfohlene Mindestprofiltiefe Winterreifen und Allwetterreifen: 4 Millimeter Die Angaben liegen deutlich über der notwendigen Mindestprofiltiefe, die den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Wo wird die Mindestprofiltiefe gemessen? Es gibt verschiedene Möglichkeiten für Sie, die Profiltiefe der Reifen zu prüfen, die Sie aktuell an Ihrem Auto nutzen. Wichtig zu wissen ist, dass vor allem die Lauffläche bei der Messung relevant ist - also der Teil des Reifens, der immer Kontakt zum Untergrund hat. Folgende Optionen stehen Ihnen zur Verfügung: Sommerreifen: Mit der Ein-Euro-Münze orientieren Sie sich an der von Verbänden und Profis empfohlenen Mindestprofiltiefe. Der goldfarbene Rand der Münze entspricht exakt 3 mm. Verschwindet er komplett, 3 mm winterreifen das Reifenprofil in Ordnung und ermöglicht Ihnen ein sicheres Fahren. Winterreifen und Ganzjahresreifen: Mit einer Zwei-Euro-Münze prüfen Sie, ob die Profiltiefe noch im empfohlenen Bereich von über 4 mm liegt, da der abgesetzte Rand exakt diese Breite hat. Sie werden auch unter der Abkürzung TWI Tread Wear Indicator geführt. Es handelt sich um 6 gut sichtbare Stege, die sich in den Hauptrillen des Profils im Bereich der Lauffläche integriert sind. Liegen die Stege und die Profilblöcke auf einer Ebene, dann ist die Mindestprofiltiefe erreicht oder sogar unterschritten. Eine weitere Alternative stellen Messgeräte dar, mit denen Sie relativ zuverlässig prüfen, ob die vorgeschriebene Profiltiefe mit 1,6 Millimeter bereits erreicht haben oder noch im grünen Bereich liegen. Sie erhalten diese im Fachhandel. Wie in diversen Tests nachgewiesen worden ist, wirkt sich zu wenig Profil auf den Reifen negativ in puncto Fahrsicherheit bei Aquaplaning, Schnee und allen weiteren Witterungsverhältnissen auf der Fahrbahn aus. Dazu zählen: Der Bremsweg: Verringert sich die Profiltiefe Ihrer Reifen, müssen Sie zwangsläufig mit einem längeren Bremsweg rechnen. Neue Winterreifen verlieren beispielsweise laut ADAC ca. Aquaplaning ist ähnlich problematisch auch bei Sommerreifen: Neureifen schwimmen deutlich später auf als Reifen mit der empfohlenen Profiltiefe von 3 Millimetern. Aufschwimmen bedeutet, dass die zum Reifenprofil gehörenden Rillen und Lamellen nicht mehr genügend Wasser verdrängen können. Es ist naheliegend, dass sich das Fahrverhalten nochmals verschlechtert, je näher Sie der vorgeschriebenen Mindestprofiltiefe 3 mm winterreifen. Bei Winterreifen kann sich das fatal auswirken, wenn Sie in Regionen mit vermehrtem Schneefall und Eisglätte unterwegs sind.