Welches lebensmittel schmeckt bitter
Aktualisiert am Bitteres Gemüse: Die Bitterstoffe regen unsere Verdauung an. Was oft fehlt ist bitteres Essen. Dabei tut es unserer Gesundheit sehr gut. In ihnen stecken Stoffe, die die Bitterrezeptoren unserer Zunge wahrnehmen — und die besonders gesund sind. Welche Lebensmittel enthalten Bitterstoffe? Sich zu überwinden, lohnt sich also. Besonders Rucola, Artischocke oder Rosenkohl sollten Ernährungsbewusste immer wieder mal zubereiten ebenso wie Endivie, Löwenzahn und Radicchio. Auch Früchte wie Grapefruits oder Pomeranzen — das sind bittere Orangen — enthalten die positiven Wirkstoffe. Was macht Bitterstoffe so gesund? Laut der Ernährungsexpertin fördern die bitteren Komponenten die Produktion der Verdauungssäfte wie Magensaft, Gallenflüssigkeit und Welches lebensmittel schmeckt bitter, was die Verdauung anregt. Auch das Immunsystem wird durch die bitteren Geschmacksstoffe gestärkt. Und nicht nur das: "Bitterstoffe können sogar Krankheitserreger vernichten", erklärt Neumann. Sobald die Zunge Bitteres schmeckt, wird nicht nur der Stoffwechsel aktiviert, sondern auch eine Sättigungsbremse in Gang gesetzt. Dadurch isst man automatisch weniger — und spart mit der Zeit einiges an Kalorien ein. Können Bitterstoffe mir auch schaden? In einigen Fällen schon. Vorsicht ist zum Beispiel dann angesagt, wenn Zucchini, Gurke oder Kürbis bitter schmecken, wie die Deutsche Diabetes-Hilfe warnt. Diese Gemüsesorten sollten nämlich nicht bitter sein — sind sie es doch, stecken unerwünschte giftige Pflanzenstoffe drin. Dann entsorgt man das Gemüse besser. Wer Grapefruit isst oder als Saft gepresst trinkt, sollte im Hinterkopf behalten, dass sich dadurch die Wirkung von Medikamenten abschwächen oder verstärken kann. Das gilt zum Beispiel für Cholesterinsenker oder Medikamente gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Kritisch wird es nur, wenn man es übertreibt. Dann droht nicht nur Übelkeit. Neuere Züchtungen sind weniger bitter Doch dafür müsste man schon eine ordentliche Menge verzehren.