G 24 vorsorge
Ob die G 24 G 24 vorsorge verpflichten ist, hängt von der Stundenanzahl ab, die Mitarbeitende pro Tag mit Feuchtarbeit verbringen. Feuchtarbeit bezeichnet alle Tätigkeiten, bei denen Mitarbeitende mehr als zwei Stunden Hautkontakt mit Wasser oder wässrigen Flüssigkeiten haben, mindestens 15 Mal pro Arbeitstag ihre Hände waschen oder häufig zwischen flüssigkeitsdichten Handschuhen und Händewaschen wechseln müssen. Die Pflichtvorsorge muss durchgeführt werden, wenn mit Epoxidharzen gearbeitet wird oder der Mitarbeitende mit Stoffen wie Beryllium, Nickel, Benzoapyren oder Blei in Berührung kommt. Eine G 24 Untersuchung dauert in der Regel ca. Sie ist aufgeteilt in: Anamnese, Beratungsgespräch und eine Untersuchung der Haut. Die Erstuntersuchung sollte vor Antritt der Tätigkeit erfolgen. Die erste Folgeuntersuchung einer G 24 Untersuchung nach sechs Monaten und alle weiteren Untersuchungen im Abstand von 3 Jahren erfolgen. Eine G 24 Untersuchung bzw. In der Regel übernimmt der Arbeitgebende die Kosten der G 24 Untersuchung. Grundsätzlich kann die Untersuchung auch auf Selbstzahlerbasis durchgeführt werden. Forstwirtschaft und der Lebensmittelverarbeitung sind sowohl die G 42 Untersuchung "Infektionsgefährdung" und die G 24 Untersuchung "Gefährdung der Haut" relevant. Die G 42 Untersuchung wird bei Tätigkeiten mit erhöhtem Infektionsrisiko durchgeführt. Beide Untersuchungen können eine Pflicht- oder eine Angebotsvorsorge sein. Die Art der Vorsorge wird auf Grundlage der Gefahrenbeurteilung festgelegt. Sollen beide Untersuchungen durchgeführt werden, kann eine zusammenhängende Unterweisung zum Thema Gefährdung der Haut und Infektionsgefahr sinnvoll sein. Die DGUV Information "Verfahrensablauf beim Auftreten von Hauterkrankungen" beschreibt den genauen Ablauf der G 24 Untersuchung und deren konkrete Rechtsgrundlagen.