Wie hoch darf der puls beim gehen sein
Die Warnzone Was ist der Trainingspuls? Als Puls wird Frequenz bezeichnet, mit der das Herz pro Minuten schlägt. Er wird stets in Schlägen pro Minute angegeben und ist einer der entscheidenden Messwerte für die Trainingsintensität, welche die besten Ergebnisse erbringt. Aus diesem Grund ist er für die Sportmedizin von entscheidender Bedeutung. Die Herzfrequenz unter Ruhebedingungen wird entsprechend als Ruhepuls bezeichnet. Die meisten Menschen erreichen einen Wert von 60 bis 80 Schlägen pro Minute. Bei intensiver sportlicher Betätigung ist die Frequenz, mit der das Herz schlägt, deutlich erhöht. Da die Pulsfrequenz jedoch neben individuellen Faktoren hauptsächlich von der zu erbringenden Leistung abhängig ist, unterscheiden sich die durchschnittlichen Puls-Werte in jeder Sportart. Die Trainingspulsfrequenz ist jedoch deutlich höher als der Ruhepuls. In den vergangenen Jahren wurde mehrfach bestätigt, dass in bestimmten Puls- resp. Herzfrequenzbereichen ein besonders hoher Trainingserfolg verzeichnet werden kann. Deshalb sollte diese Pulszone weder zu stark unter- noch überschritten werden. Für die exakte Bestimmung des optimalen Pulsbereichs ist jedoch eine Leistungsdiagnostik erforderlich. Wie wird der Trainingspuls ermittelt? Für die Optimierung der Trainingspläne ist es daher entscheidend, den eigenen Trainingspuls zu kennen. Dieser gibt an, welcher Pulsfrequenzbereich während des Trainings eingehalten werden sollte. Sie ist von zahlreichen unterschiedlichen Faktoren abhängig und lässt sich daher nicht leicht bestimmen. Obwohl sich viele Menschen vor allem als Individuen betrachten, gibt es Formeln, mit der für jeden Menschen der Trainingspuls näherungsweise ermittelt werden kann. Für eine exakte Bestimmung sind jedoch medizinische Untersuchungen notwendig. Die grobe Faustformel Wer seine optimale Pulsfrequenz nicht genau berechnen, sondern nur eine grobe Richtlinie bestimmen will, kann eine einfache Faustformel benutzen. Diese berücksichtigt jedoch nur das Alter und sollte daher lediglich als Orientierungshilfe betrachtet werden. Die Sally-Edwards-Formel Für die Berechnung der maximalen Herzfrequenz wurde vor einigen Jahren die Sally-Edwards-Formel entwickelt. Diese ermöglicht eine Schätzung des eigenen Maximalpulswertes. Sie bezieht sowohl das Geschlecht als auch das Lebensalter und das Körpergewicht mit ein und ermittelt so einen geringfügig anderen Wert als die Faustformel. Für die Berechnung des Maximalpulswertes eines Mannes muss von dem Grundwert sowohl die Hälfte des Lebensalters in Jahren als auch das 0,fache des Körpergewichts in Kilogramm abgezogen werden. Frauen nutzen die gleiche Formel mit dem Grundwert