Blutdruck kopfschmerzen hinterkopf
Ab einem Alter von 65 Jahren sind im Durchschnitt mehr Frauen von Bluthochdruck betroffen als Männer. Daneben gibt es noch einen weiteren, häufig unterschätzten Faktor bei Bluthochdruck: Stress. Zwar gilt er nicht als alleinige Bluthochdruck-Ursache. Bei Menschen mit einer Neigung zur Hypertonie wirken sich häufiger Stress und nervliche Anspannung jedoch fast immer negativ aus. Bluthochdruck ist nämlich oft psychosomatisch beeinflusst. Das bedeutet, dass er nicht allein auf körperliche Funktionsstörungen zurückzuführen ist, sondern mitunter auch psychische Ursachen hat. Sekundäre Hypertonie: Ursachen Bei der sekundären Hypertonie sind die Bluthochdruck-Ursachen in einer anderen Erkrankung zu finden. So sind etwa Verengungen an den Nierenarterien Nierenarterienstenose sowie chronische Nierenleiden zum Beispiel chronische GlomerulonephritisZystennieren mögliche Ursachen für Bluthochdruck. Das Gleiche gilt für eine angeborene Verengung der Hauptschlagader Aortenisthmus-Stenose. Das Schlafapnoe-Syndrom gilt ebenfalls als möglicher Auslöser der sekundären Hypertonie. Es handelt sich dabei um eine Atemstörung im Schlaf. Auch Medikamente kommen als Bluthochdruck-Ursachen infrage. Zu nennen sind hier beispielsweise Hormone wie die "Anti-Baby-Pille" und Rheumamittel. Nicht zuletzt erhöhen meist auch bestimmte Drogen wie Kokain und Amphetamine den Blutdruck auf krankhafte Werte. Seltener kommen Störungen blutdruck kopfschmerzen hinterkopf Hormonhaushalts als Bluthochdruck-Ursache in Betracht. Primärer Hyperaldosteronismus Conn-Syndrom : Überproduktion des Hormons Aldosteron aufgrund einer Störung in der Nebennierenrinde etwa ein Tumor. Phäochromozytom : Ein meist gutartiger Tumor der Nebenniereder Stresshormone wie Noradrenalin, Adrenalin bildet. Der Hormonüberschuss bewirkt Bluthochdruck mit Kopfschmerzen, Schwitzen und Herzrasen. Akromegalie : Hier produziert ein meist gutartiger Tumor in der Hirnanhangsdrüse unkontrolliert Wachstumshormone. Adrenogenitales Syndrom: Bei dieser genetisch bedingten Stoffwechselkrankheit ist die Produktion der Hormone Aldosteron und Kortisol in der Nebenniere gestört. Funktionsstörung der Schilddrüse: Bluthochdruck tritt häufig im Zusammenhang mit einer Schilddrüsenüberfunktion Hyperthyreose auf. Im verlängerten Rückenmarkder Medulla oblongataliegen nämlich Steuerzentren für Kreislauf und Blutdruck. Möglicherweise drücken Wirbel bei einer Fehlstellung auf die dort verlaufenden Nerven und beeinträchtigen sie. Bei einer Blockade im oberen Rücken und Nacken verspannt sich manchmal die Wirbelsäulen-Muskulatur dauerhaft. Auch sie wirkt sich eventuell negativ auf den Blutdruck aus. Aktuelle, umfassende und eindeutige Studiendaten dazu fehlen allerdings. Experten sind sich hierüber jedoch nicht einig.