Definition von trinkwasser

Sauberes Trinkwasser gehört zu den Grundbedürfnissen des Menschen. Zwei Liter Wasser sollte eine erwachsene Person durchschnittlich pro Tag trinken. Sauberes Wasser braucht man ebenso zum Zubereiten von Speisen und Getränken, zur Körperpflege, zum Abwaschen oder zum Wäsche waschen — im Mittel Liter pro Person und Tag. Zu 13 Prozent wird See- Talsperren- oder Flusswasser direkt genutzt. Die übrigen 17 Prozent sind ein Mittelding: ursprünglich Oberflächenwasser, aber durch eine Bodenpassage oder Uferfiltration fast wie Grundwasser. Trinkwasser schmeckt in jeder Gegend etwas anders, je nach den Mineralien, die sich aus dem jeweiligen Untergrund im Wasser lösen. Trinkwasser soll zum Genuss anregen, also farblos, klar, kühl sowie geruchlich und geschmacklich einwandfrei sein. Die Qualität des Trinkwassers wird in der Trinkwasserverordnung gesetzlich geregelt; hinzu kommen verschiedene Leitlinien, Rechtliche Grundlagen, Empfehlungen und Regelwerke. An die Qualität des Trinkwassers stellen wir hohe Anforderungen: Da Krankheitserreger, wenn sie ins Trinkwassernetz gelangen würden, rasch viele Menschen erreichen und infizieren könnten, muss dieses Risiko sehr gering gehalten werden. Stoffen, die ins Trinkwasser gelangen, wären wir gegebenenfalls ein Leben lang täglich ausgesetzt. Barrieren gegen Verunreinigung sind in der gesamten Prozesskette wichtig — beim Gewinnen, beim Aufbereiten und beim Verteilen des Trinkwassers: Ist die Ressource gut geschützt, ist weniger technische Aufbereitung notwendig. Werden Verteilungssysteme nach den technischen Regeln gebaut, gewartet und betrieben, so entstehen darin keine Verunreinigungen durch Abgabe von Substanzen aus den Werkstoffen oder durch das Wachstum von Legionellen. Entscheidend für die Trinkwasserqualität ist daher das Management der Systeme. Dafür tragen die Betreiber die Verantwortung — also Wasserversorger und Eigentümer beziehungsweise Betreiber von Gebäuden. Die staatliche Überwachung erfolgt durch die Gesundheitsämter in der Verantwortung der Länder und Gemeinden. Es bewertet gesundheitliche Risiken, die mit der Gewinnung, Aufbereitung und Verteilung des Trinkwassers einhergehen können. Das UBA entwickelt Konzepte, wie solche Risiken zu vermeiden und nötigenfalls zu beherrschen sind. Internationale Vernetzung Wichtig für definition von trinkwasser konzeptionellen Aufgaben ist auch die internationale Vernetzung. Es nutzt ein internationales Abkommen — definition von trinkwasser Protokoll über Wasser und Gesundheit — für den Erfahrungsaustausch und insbesondere dafür, in Deutschland die Trinkwasserqualität auch der kleinsten Versorgungen voranzubringen. Forschung Wichtige Grundlage für die Aufgaben des UBA ist die eigene Laborforschung in Bad Elster zur Mikrobiologie, Toxikologie und Verteilung sowie in Berlin zu Ressourcen, Gewinnung und Aufbereitung des Trinkwassers. Dazu zählen insbesondere auch die Möglichkeiten zur Simulation von Prozessen im Gewässer, im Untergrund, in der Aufbereitung und bei der Desinfektion an den Technika des UBA in Berlin Marienfelde.