Betriebskostenabrechnung widerspruch gegen hausmeisterkosten
Los gehts! Wie reagiere ich als Vermieter richtig auf einen Widerspruch zur Nebenkostenabrechnung? Zunächst einmal sollten Sie davon ausgehen, dass Ihr Mieter die Abrechnung lediglich verstehen und die auf ihn anfallende Kosten nachvollziehen möchte. Erklärungen geben: Manchmal sind die Gründe für eine Widerspruch gegen die Betriebskostenabrechnung leicht nachvollziehbar. Bei gestiegenen Betriebskosten oder Unterschieden zur Vorjahresabrechnung tauchen schnell Fragen auf. Erklären Sie Ihrem Mieter Auffälligkeiten, die sich aus der Abrechnung ergeben, daher am besten direkt. Dokumenteneinsicht gewähren: Auch indem Sie dem Mieter Belegeinsicht in die entsprechenden Dokumente gewähren, können Sie Zweifel über die Richtigkeit der Abrechnung ausräumen. Dies ist nicht nur ein nettes Entgegenkommen, sondern auf Nachfrage sogar Ihre Pflicht als Vermieter. Laut Urteil des Bundesgerichtshofes ist es Aufgabe des Betriebskostenabrechnung widerspruch gegen hausmeisterkosten, die Richtigkeit der Abrechnung zu beweisen BGH, Urteil v. Abrechnung bei Fehlern zeitnah korrigieren: Fehler können passieren, auch wenn Sie die Nebenkostenabrechnung nach bestem Wissen und Gewissen erstellt haben. Ein zeitnahes Reagieren auf den Widerspruch ermöglicht es Ihnen, die Abrechnung bei Fehlern noch innerhalb der Abrechnungsfrist zu berichtigen. Tipp: Auch bei Widerspruch müssen Mietende Nebenkostennachzahlungen innerhalt von 30 Tagen leisten. Vermeiden Sie typische Fehler in der Betriebskostenabrechnung Schleichen sich trotz aller Bemühungen Fehler in die Betriebskostenabrechnung ein, so ist zu unterscheiden, ob formelle und materielle Fehler vorliegen. Während formelle Fehler betriebskostenabrechnung widerspruch gegen hausmeisterkosten Abrechnung ungültig machen, können inhaltliche Fehler durch den Vermieter korrigiert werden. Formelle Fehler in der Betriebskostenabrechnung Formelle Fehler in der Nebenkostenabrechnung führen dazu, dass eine Abrechnung für ungültig erklärt wird. Zu den formellen Fehlern zählen zum Beispiel: Eine verspätete Abrechnung 12 Monate nach Abrechnungszeitraum Falscher Abrechnungszeitraum gewählt Die Betriebskostenabrechnung ist mit einfachen Kenntnissen nicht logisch nachvollziehbar und für den Mieter verständlich. Es fehlen Angaben wie Verteilerschlüssel oder eine Aufstellung der Gesamtkosten Fehlende Angabe und Abzug der Vorauszahlungen. Korrektur der Betriebskostenabrechnung bei formalen Fehlern Weist die Nebenkostenabrechnung formelle Fehler auf, ist dies gleichzusetzen mit einer Abrechnung, die nicht erstellt wurde. Nur, wenn es dem Vermieter gelingt, die Betriebskostenabrechnung innerhalb der Abrechnungsfrist zu korrigieren, kann der Anspruch auf eine Nachzahlung aufrechterhalten werden. Verstreicht die Frist von 12 Monaten nach Abrechnungszeitraum zwischenzeitlich, kann er Nachzahlungen, die aus der Abrechnung resultieren, nicht mehr einfordern. Guthaben hingegen sind dem Mieter auszuzahlen. Inhaltliche Fehler in der Betriebskostenabrechnung Neben den formalen Fehlern können auch inhaltliche Fehler in der Betriebskostenabrechnung zu Problemen führen. Hierzu zählen unter anderem: Die Umlage nicht vereinbarter Betriebskosten Der Ansatz von falschen Beträgen Die Nutzung von falschen Verteilerschlüsseln Die Berücksichtigung der Soll-Vorauszahlung anstelle der Ist-Vorauszahlung bei der Ermittlung des Abrechnungsergebnisses Vorsicht bei Verwalterabrechnung für Eigentumswohnung Es mag naheliegen, die erhaltene Verwalterabrechnung als Betriebskostenabrechnung an den Mieter weiterzuleiten und damit Zeit und Aufwand zu sparen. Die Verwalterabrechnung enthält jedoch Kostenanteile wie die Verwaltergebühr, Kontoführungsgebühren und Instandhaltungskosten, die nicht auf den Mieter umgelegt werden dürfen. Diese Abrechnung mit dem Mieter wäre demnach sowohl inhaltlich als auch formal falsch.