Östrogen niedrig ursache
Stimmungsschwankungen, Konzentrationsstörungen, Nervosität und sogar Depressionen können auftreten. Kurz: Das gesamte Wohlbefinden leidet. Bei jüngeren Frauen kann die Befruchtung gestört sein und Unfruchtbarkeit auftreten. Ein Östrogenmangel in den Wechseljahren steigert das Risiko für Osteoporose. Die hormonellen Umstellungen und der sinkende Östrogenspiegel während der Wechseljahre führen weiterhin zu vermehrten Blasenentzündungen und lassen die Scheidenschleimhaut dünner und trockener werden. Gerade die Anfälligkeit für Infektion steigt so. Hinzu kommt, dass der Geschlechtsverkehr als unangenehm östrogen niedrig ursache sogar schmerzhaft wahrgenommen wird. Grund dafür ist, dass die Scheide bei sexueller Erregung nicht ausreichend feucht wird [3, 4]. Im gebärfähigen Alter kann ein Östrogenmangel dazu führen, dass die Reifung der Eizelle nicht ausreichend ist. Ein Kinderwunsch kann unerfüllt bleiben. Hormone im Blut geben Auskunft Beim Gynäkologen werden die Geschlechtshormone im Blut bestimmt. Die Werte geben Hinweise darauf, ob die Wechseljahre bereits begonnen haben. Wenn Sie planen, schwanger zu werden, sollten Sie sich dadurch aber nicht verunsichern lassen. Das Ergebnis sagt nichts darüber aus, ob eine Schwangerschaft bei einer Frau noch möglich ist. Behandlungsmöglichkeiten und Therapie Wie lässt sich ein Östrogenmangel beheben? Besprechen Sie alle möglichen Behandlungsarten bei Östrogenmangel mit Ihrem Arzt. Gemeinsam lassen sich alle Vor- und Nachteile bestimmter Therapiemethoden abwägen und individuelle Lösungen finden. Die Art der Therapie richtet sich nach den Ursachen und Symptomen des Östrogenmangels. Tritt der Östrogenmangel im Rahmen der Wechseljahre auf, kann eine Hormonersatztherapie in Frage kommen. Die Einnahme von Hormonen ist nicht ohne Risiko, darum ist es anzuraten, Hormone nur in geringen Dosierungen und so kurz wie nötig anzuwenden. Das individuelle Therapieschema bestimmt der Gynäkologe. Remifemin oder Generika wie Cimicifuga AL enthalten Extrakte aus dem Cimicifugawurzelstock und werden bei Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen oder Schlafstörungen eingesetzt. Oftmals wird ein Östrogenmangel mit lokalen, östrogenhaltigen Präparaten behandelt [2]. Sind die Beschwerden hauptsächlich urogenitaler Natur, betreffen also Harn- und Geschlechtsorgane, wie Harnwegsinfekte oder Scheidentrockenheitkommen östrogenhaltige Cremes, Vaginaltabletten, Ovula und Pessare zum Einsatz [3]. Es gibt auch hormonfreie Alternativen.