Testamentseröffnung nach tod
In der Regel befinden sich diese Dokumente im Stammbuch der Familie bzw. Von der Sterbeurkunde sollten mehrere Ausfertigungen verlangt werden mindestens testamentseröffnung nach todda diese bei einer Vielzahl von Behörden und Ämtern vorgelegt werden muss. Dieses kümmert sich um die Beschaffung eines Sarges oder einer Urne und um die Überführung der sterblichen Überreste vom Sterbeort zum Friedhof. Die Aufbewahrung des Leichnams, dessen Einsargung und die Abstimmung mit dem Friedhofsamt über die weiteren Formalitäten der Bestattung erledigt das Bestattungsunternehmen in der Regel direkt. Auch die Beantragung einer Sterbeurkunde oder sonstiger Unterlagen kann einem Bestatter übertragen werden. Eine Traueranzeige kann über ein Bestattungsunternehmen als Dienstleistung ebenso geschaltet werden, wie die Abrechnung der Kosten des Todesfalles mit einer Sterbegeldversicherung. Wegen des nach dem Tod eingetretenen Zeitdrucks fragen die Hinterbliebenen in aller Regel nicht nach den Preisen weiterer Bestattungsunternehmen nach, sondern kontaktieren nur das ortsnächste. Es ist jedoch sinnvoll, wenn ein Dritter, der über genügend Zeit verfügt, im Auftrag der Angehörigen verschiedene Angebote testamentseröffnung nach tod Bestattern einholt. Benachrichtigung von Angehörigen und sonstigen Personen: Vom Eintritt des Todes und vom Termin der Beisetzung Bestattung, Beerdigung sind verschiedene Personenkreise zu informieren, z. Vermieter des Verstorbenen, Vereine, denen der Verstorbene angehörte. Bei einem Unternehmer oder Freiberufler muss ein Angehöriger oder Bekannter den Rentenversicherungsträger über den Todeseintritt informieren. Der gesetzlichen Rentenversicherung, welcher der Verstorbene angehörte, ist eine beglaubigte Kopie der Sterbeurkunde zuzuleiten; eine solche Ausfertigung wird in der Regel vom Standesamt sogleich erteilt. Eine Witwenrente oder Waisenrente kann bei der Rentenversicherung beantragt werden. Damit es nicht zur monatelangen Verzögerung der Auszahlung der Renten kommt, sollten die Anträge bereits komplett ausgefüllt und zusammen mit allen Unterlagen Sterbeurkunde, letzte Rentenmitteilung an den Verstorbenen, Heiratsurkunde, Geburtsurkunde, Kopie des Personalausweises desjenigen, der die Hinterbliebenenrente beansprucht eingereicht werden. Krankenversicherung und Lebensversicherung: Die Krankenkasse, bei welcher der Verstorbene versichert war, wird zunächst vom Arbeitgeber über den Tod informiert. Bei verstorbenen Selbständigen oder Rentnern müssen Angehörige die Krankenkasse benachrichtigen. Sie müssen auch die Überweisungen oder Abbuchungen, die in der Regel als Monatslastschrift vom Girokonto des Verstorbenen laufen, stoppen. Nur Verwandte eines verstorbenen Beamten und diejenigen, welche die Beerdigung eines Beamten bezahlt haben, haben einen Anspruch auf Sterbegeld nach dem Beamtenversorgungsgesetz. Witwen, Witwer und Waisen sollten dann den Kontakt zur Krankenkasse des Verstorbenen suchen, wenn sie als freiwillig mitversicherte Personen innerhalb von 3 Monaten nach dem Tod die freiwillige Mitgliedschaft bei der Krankenversicherung beantragen wollen. In der Regel ist innerhalb von 2 Tagen 48 Stunden eine Lebensversicherung und eine vorhandene Unfallversicherung zu informieren. Um die Frist zu wahren, genügt zunächst die Mitteilung per Telefax, E-Mail oder per Telefon. Man sollte darauf achten, dass eine Bestätigung über den Eingang der Information bei der Versicherung erteilt wird. In der Regel verlangt die Lebensversicherung noch die Vorlage einer Ausfertigung der Sterbeurkunde und einer Kopie des Totenscheines. Die Berufsgenossenschaft ist für den Fall, dass es sich um einen Arbeitsunfall, der zum Tod führte, handelt, innerhalb von 48 Stunden zu benachrichtigen. Sonstige Versicherungen des Verstorbenen Eine Hausratversicherung, eine Kfz-Haftpflichtversicherung oder sonstige Haftpflichtversicherungen müssen ebenfalls informiert und notfalls gekündigt werden. Die Angehörigen bzw. Hinterbliebenen haben oft die Möglichkeit, die Versicherungen zu übernehmen.