Berechtigtes interesse untervermietung gewerbe

Schnellkontakt Wohnen zur Untermiete — darauf sollte der Mieter achten WG-Gründung, Auslandssemester oder ein neuer Job in einer neuen Stadt — es gibt viele Gründe für eine Untervermietung. Doch mit der Untervermietung kommen einige Risiken auf den Mieter zu, dessen er sich oftmals nicht bewusst ist. Wichtig ist das Verständnis darüber, was mit Untermiete im Sinne des Gesetzes tatsächlich gemeint ist. In einem solchen Fall, sollte sich ein Mieter unbedingt zuvor beraten lassen. Am wichtigsten: das Einverständnis des Vermieters Es gilt der Grundsatz: wer untervermietet, braucht die Genehmigung seines Vermieters. Somit leitet sich aus dem berechtigten Interesse ein Anspruch des Mieters ab, dies bestätigte auch bereits der BGH z. In der Rechtsprechung hat sich im Laufe der Jahre eine klare Linie herausgebildet: ein berechtigtes Interesse besteht demnach immer dann, wenn dem Mieter vernünftige Gründe zur Seite stehen, die seinen Wunsch nach Untervermietung nachvollziehbar erscheinen lassen. Dies liegt nach Meinung der Gerichte z. Zudem kann ein berechtigtes Interesse an der Zustimmung zur Untervermietung vorliegen, wenn der Mieter ein geringes Einkommen hat und somit die Untervermietung als Einnahmequelle nutzt. Hier ist jedoch Vorsicht geboten, denn nicht jede Untervermietung für finanzielle Zwecke ist zulässig. Ein berechtigtes Interesse liegt ferner nicht vor, wenn durch berechtigtes interesse untervermietung gewerbe Untervermietung zu viele Personen auf zu wenig Wohnfläche wohnen würden. Zusammengefasst kann in folgenden Konstellationen ein berechtigtes Interesse beispielsweise vorliegen: - Wohnung kann aus beruflichen Gründen zeitweise nicht genutzt werden - Persönliche Gründe: z. Hierbei sollte der Mieter darauf achten, sich das Einverständnis des Vermieters schriftlich geben zu lassen, um zukünftige Konflikte zu vermeiden. Wann ist das Einverständnis entbehrlich? Wie bei jedem Grundsatz gibt es auch bei dem Grundsatz zur verpflichtenden Zustimmung der Untervermietung durch den Vermieter Ausnahmen. Ohne ein Einverständnis des Vermieters ist es dennoch zulässig, wenn Eltern oder Kinder des Mieters einziehen. Auch Besuch von Gästen bis zu acht Wochen ist ohne eine Zustimmung möglich. Konsequenzen bei unberechtigter Untervermietung Hat der Mieter keine Zustimmung des Vermieters erhalten, können ihn schwere Folgen treffen. Denn der Mieter verletzt durch das Untervermieten ohne Erlaubnis seine vertraglichen Pflichten aus dem Mietverhältnis. Dies gilt, wenn der Mieter keinen Anspruch auf die Untervermietung hat. Untermietvertrag — was muss beachtet werden? Ein Untermietvertrag ist sowohl über Wohnraum als auch über Gewerberaum wie z. Büro, Garage oder Garten möglich. Der Hauptmieter sollte einen Untermietvertrag stets schriftlich festhalten, um im Streitfall zukünftigen Uneinigkeiten entgegenzuwirken. Bedeutet: den Hauptmieter, nun in Vermieterposition, treffen dieselben Pflichten und Rechte wie jeden anderen Vermieter. Insbesondere müssen auch bei einem Untermietvertrag gesetzlich festgelegte Mietpreisbremsen eingehalten werden. Auch die Kündigungsfristen richten sich nach den normalen gesetzlichen Vorschriften.