Vorsorgeuntersuchung urologe wie oft
Besteht eine familiäre Vorbelastung für Prostatakrebs, können bereits Männer ab 40 Jahren das Früherkennungsprogramm absolvieren. Beginn der Vorsorgeuntersuchung: ausführliches Anamnese-Gespräch mit dem Facharzt Die Wahrscheinlichkeit, an einer Krebserkrankung der Prostata zu sterben, liegt statistisch gesehen bei drei Prozent. Ein Tumor an der Prostata wächst meist langsam. Diese Karzinome sind in einem frühen Stadium mittlerweile sehr gut heilbar. Durch Untersuchungen zur Früherkennung lässt sich das Sterberisiko auf 2,4 bis 1,8 Prozent senken. Unsere Fachärzte an der MEOCLINIC in Berlin nehmen sich im Rahmen des Früherkennungsprogramms Zeit für ein ausführliches Gespräch mit ihren Patienten. Dabei fragen sie nicht nur nach möglichen Beschwerden oder Anhaltspunkten für eine bösartige Erkrankung der Prostata. Sie klären auch ab, ob familiäre Vorbelastungen hinsichtlich Krebserkrankungen bestehen. Auch der Lebensstil des Patienten kommt zur Sprache, da bestimme Gewohnheiten das Krebsrisiko erhöhen. Beim Abtasten von Hoden und Penis auf mögliche Geschwüre nimmt er auch die Haut in Augenschein. Er prüft, ob diese sich verfärbt hat oder ob Leberflecke sich verdächtig verändert vorsorgeuntersuchung urologe wie oft. Diese Vorsorgeuntersuchung erfolgt, um eventuell Hautkrebs oder Infektionen diagnostizieren zu können. Zudem untersucht er, ob die Lymphknoten an der Leiste geschwollen oder schmerzhaft sind. Digital-rektale Untersuchung der Prostata Die Prostata tastet der Spezialist vom Enddarm aus ab, da sich dieser direkt neben dem auch Vorsteherdrüse genannten Organ befindet. Nachdem der Urologe seinen Zeigefinger in den Anus eingeführt hat, untersucht er durch vorsichtiges Tasten die Rückseite der Drüse. Diesen Vorgang bezeichnet die Urologie als digital-rektale Untersuchung, kurz DRU. Mit dem Finger kann der Spezialist Verhärtungen und sich krankhaft veränderndes Gewebe an der Oberfläche der Prostata ertasten. Präzise Diagnostik durch Ultraschall und MRT Bei einem Verdacht auf eine bösartige Veränderung führen unsere Spezialisten in Berlin in bildgebenden Verfahren eine sogenannte Biopsie durch. Nachdem die Gewebeprobe entnommen wurde, wird diese exakt unter dem Mikroskop auf ein Prostatakarzinom hin geprüft. Eine Biopsie erfolgt meist durch ein Ultraschallgerät. Bei diesem minimal-invasiven Eingriff über den After des Patienten wird gleichzeitig eine Gewebeprobe entnommen. Die Biopsie kann jedoch auch alternativ durch eine Magnetresonanztomografie MRT erfolgen. Auch bei der Prostata-Diagnostik kann diese Untersuchungsmethode angewandt werden. Die Wahrscheinlichkeit einer Krebserkrankung lässt sich besser einschätzen und eine Gewebeprobe kann zielgenau entnommen werden. Risikoeinschätzung durch PSA-Test Ein weiteres Verfahren zur Früherkennung von Prostatakrebs ist der sogenannte PSA-Test. Nur die Vorsteherdrüse produziert dieses Enzym, das geringfügig auch im Blut nachweisbar ist.