Ein altes haus renovieren
Nach 10 bis 15 Jahren werden die ersten kleineren Sanierungsmassnahmen fällig. Beispielsweise Wände streichen oder Teppichböden ersetzen. Am längsten hält der Rohbau. Nach 40 bis 60 Jahren ist es in der Regel Zeit für eine umfassende Haussanierung. Auf der Basis der Lebensdauertabelle siehe «Lebensdauer: Wie lange halten Bauteile, Geräte und Installationen? Wenn Sie zum Beispiel die Heizung ersetzen, wäre es energetisch sinnvoll, die Gebäudehülle zu sanieren und zu dämmen. Und wenn Sie schon daran sind, könnten Sie den Dachstock ausbauen und Wohnraum gewinnen oder das Raumkonzept überdenken, Wände herausreissen und so grössere Zimmer schaffen. Jetzt fehlen nur noch die neue Küche und das neue Badezimmer … Die wenigsten können sich alles auf einmal leisten. Darum müssen sie bei der Haussanierung zwischen mehr Wohnqualität und mehr Energieeffizienz wählen. Oft bestimmt allerdings der Zustand der Bauteile die Reihenfolge der Sanierungsmassnahmen. Reichen Sie darum Ihre Baueingabe so früh als möglich ein. Darum sollten Sie sie schon planen, bevor die Massnahmen notwendig sind, und Geld dafür auf die Seite legen. Wie viel hängt zum einen von der Bausubstanz und zum anderen vom Standard ab. Ausserdem listet unser Sanierungsplaner auf, welche Bauteile Sie gleichzeitig ersetzen oder überholen sollten, um möglichst kosteneffizient zu sanieren. Mit der richtigen Strategie teilen Sie die Sanierungskosten auf Jahre oder Jahrzehnte auf, optimieren Ihre Ausgaben und erhalten oder steigern den Wert Ihres Wohneigentums nachhaltig. Es gibt drei Gründe für eine Haussanierung: Sie wollen die Wohnqualität steigern, Sie wollen die Energieeffizienz des Hauses verbessern — oder ein Bauteil ist kaputt. Falls Sie etwas notfallmässig ersetzen müssen, müssen Sie sofort handeln. Wenn Sie aber mehr Wohnqualität oder Energieeffizienz wünschen, sollten Ein altes haus renovieren die Sanierungen Schritt für Schritt planen. Fangen Sie mit einer Wunschliste an und schreiben Sie auf, was Sie wollen. Ohne zu hinterfragen, ob das technisch oder finanziell machbar ist. Denken Sie an die Zukunft und lassen Sie sich von Ihrer aktuellen Wohnsituation weder einschränken noch beeinflussen. Sie kann sich schnell ändern, beispielsweise, wenn Ihre Kinder ausziehen. Ein Fachmann klärt ab, was gebäudetechnisch notwendig und energetisch sinnvoll ist. Auf dieser Basis können Sie Ihre Wünsche, alle notwendigen oder sinnvollen Massnahmen und Ihre finanziellen Möglichkeiten ins Gleichgewicht bringen. Wenn Sie zum Beispiel Ihr Badezimmer sanieren, vergrössern und um eine Sauna für zwei Personen erweitern wollen, lohnt sich möglicherweise eine neue Heizung und eine Wärmedämmung, um die Sanierungskosten und Unterhaltskosten zu optimieren. Badezimmer und Sauna steigern Ihre Wohnqualität, die Heizung ist notwendig, die Dämmung ist sinnvoll. Je besser Sie Sanierungsmassnahmen planen, priorisieren und aufteilen, desto mehr können Sie sich leisten.