Laktat nach sport abbauen

Effektive Cool-down-Übungen zuhause Was ist ein Cool-down? Je intensiver ein Training ist, desto erschöpfter ist der Körper im Anschluss. Laktat nach sport abbauen sollten Sie das Cool-down nach Ihrer morgendlichen Joggingrunde oder nach dem Boxtraining nicht auslassen. Das Cool-down, auch Abkühlen oder Abwärmen genannt, ist eine Art leichtes Training, das auf eine anstrengende körperliche Aktivität folgt. Es bildet das Gegenstück zum Warm-up Aufwärmen und umfasst in der Regel Dehnübungen sowie leichte Übungen für das Herz-Kreislauf-System. Der Unterschied zwischen Warm-up und Cool-down Darum ist für das Training sowohl ein Aufwärmen als auch ein Abwärmen sinnvoll. Im Gegensatz zum Aufwärmen, bei dem die Herzfrequenz erhöht und die Muskeln stärker durchblutet werden, zielt das Abkühlen darauf ab, die Herzfrequenz allmählich zu senken und die Muskeln zu entspannen. Während das Warm-up also in erster Linie dazu dient, den Körper und auch den Geist auf die körperliche Belastung vorzubereiten, soll das Cool-down die Regenerationsprozesse fördern. Warum ist ein Cool-down nach dem Training wichtig? Während des Trainings werden Muskelfasern, Sehnen und Bänder strapaziert sowie verschiedene Stoffwechselprodukte produziert, etwa Milchsäure Laktat. Richtig durchgeführte und auf das Training abgestimmte Cool-down-Übungen — egal ob nach dem Ausdauertraining oder nach dem Krafttraining — unterstützen die langsame Herabsetzung der Körpertemperatur und Herzfrequenz. Nach dem Krafttraining und dem Ausdauersport: Milchsäure abbauen Milchsäure Laktat ist ein natürliches Produkt, das sich beim Training in den Muskeln bildet. Auch im Blut kommt es dabei zu einem Laktat-Anstieg. Wenn sich zu viel Laktat in den Muskeln ansammelt, übersäuern sie und ermüden schneller. Auch Krämpfe und steife Muskeln sind möglich. Ein aktives Cool-down nach dem Sport kann dazu beitragen, dass Laktat schneller abgebaut wird. Studienergebnisse zum Laktatabbau in den Muskeln nach einem aktivem Cool-down sind bisher unterschiedlich ausgefallen, weshalb sich dafür keine konkrete Aussage ableiten lässt. Denn die Bewegung der Muskeln — vor allem in den Beinen — trägt dazu bei, das Blut wieder Richtung Herz zu pumpen. Wenn beispielsweise Läufer oder Läuferinnen plötzlich stehen bleiben, schlägt das Herz zunächst schnell weiter, die Unterstützung der Beinmuskulatur, das Blut wieder Richtung Gehirn zurückzuführen, fällt jedoch weg. In der Folge kann sich Blut in den Beinvenen stauen. Dadurch wird das Gehirn womöglich nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt, was Schwindel und Benommenheit auslösen kann. Aktives Cool-down kann das Risiko dafür vermutlich verringern, weil es die Durchblutung der Beine steigert. Deswegen sollten Sie nach einer Joggingrunde langsam auslaufen beziehungsweise ein paar Minuten gehen. Verletzungen durch Cool-down-Übungen vorbeugen? Darüber, ob das Abkühlen nach dem Sport Verletzungen vorbeugt, herrscht in der Sportmedizin Uneinigkeit.