Periode zu stark was tun
Wie lässt sich eine zu starke Regelblutung behandeln? Die jeweiligen Vor- und Nachteile zu kennen, hilft bei der Wahl einer passenden Therapie. Wenn starke Regelblutungen zu belastend werden, kann eine Behandlung helfen, besser damit zurechtzukommen. Verschiedene Medikamente können die Blutung abschwächen und die Beschwerden lindern. Hormonelle Mittel wie die Antibabypille oder Hormonspirale beeinflussen den Menstruationszyklus und sorgen dafür, dass die Blutung weniger stark ausfällt. Wenn ein Mittel keine Erleichterung verschafft, ist es meist möglich, andere Wirkstoffe auszuprobieren. Manchmal kann auch eine Operation Erleichterung bringen. Die Entscheidung über die Art und den Zeitpunkt einer Behandlung hängt auch davon ab, ob ein Kindwunsch besteht. Denn die wirksamsten Behandlungen schränken alle die Möglichkeit ein, schwanger zu werden — entweder zeitweise wie etwa die Pille periode zu stark was tun dauerhaft wie die operative Entfernung der Gebärmutter. Solange eine starke Regelblutung nicht zu einer Blutarmut Anämie führt, muss sie nicht unbedingt behandelt werden. Manche Frauen entwickeln mit der Zeit Strategien, sich so gut es geht auf die Tage mit starker Blutung einzustellen. Sinnvoll ist aber, die Ursache einer zu starken Blutung ärztlich abklären zu lassen. Helfen NSAR und blutungshemmende Mittel? Sie lindern nicht nur die Schmerzen, sondern können auch den Blutverlust etwas verringern. Acetylsalicylsäure ASS ist bei einer starken Regelblutung aber nicht geeignet, da ASS gerinnungshemmend wirkt und den Blutverlust während der Menstruation verstärken kann. Die häufigsten Nebenwirkungen von NSAR sind Magenbeschwerden. Bei Frauen, die in Studien NSAR gegen starke Regelblutungen nahmen, zeigten sich aber nicht viel mehr Nebenwirkungen als bei Frauen, die zum Vergleich ein Scheinmedikament Placebo einnahmen. Ein anderes Medikament, das bei starken Regelblutungen helfen kann, ist Tranexamsäure: Das Mittel greift in die Blutgerinnung ein und verringert die Blutungsneigung. Es wirkt besser als NSAR. Tranexamsäure kann Kopfschmerzen, Müdigkeit und Muskelkrämpfe verursachen. Wenn der starke Blutverlust sehr müde macht, ist meist eine Eisenmangel-Anämie der Grund. Sie wird normalerweise mit Eisentabletten behandelt. Eisenpräparate können Nebenwirkungen wie Magenschmerzen oder Verstopfung haben, zudem kann sich der Stuhl schwarz färben. Wie können Hormone helfen? Mithilfe des Gelbkörperhormons Progesteron bereitet sich die Gebärmutterschleimhaut auf eine mögliche Schwangerschaft vor.